Wir müssen die Probleme in Syrien lösen, sonst kommen sie zu uns

19.05.2016

Am Mittwoch 18. Mai informierte und diskutierte die CDU Stormarn mit ihren Gästen über die deutsche Außenpolitik in der Syrienkrise. Der Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Johann Wadephul verwies auf die mit 250.000 Toten und 11 Millionen Flüchtlingen erschütternde Bilanz des Konfliktes.
Zu den Aktivitäten Deutschlands führte Wadephul aus, dass „es inzwischen eine kaum noch zu überschauende Anzahl an verschiedenen Gruppierungen und Nationen gibt, die sich in Syrien engagieren. Hier nimmt Deutschland eine Vermittlerrolle ein, wie kaum ein anderes Land.“

„Als Deutsche setzen wir auf eine Verhandlungslösung in diesen Konflikt. Ich bin froh, dass wir uns auf internationaler Ebene darauf einigen konnten, dass die Zukunft Syriens nur ein säkularer Staat sein kann. Neben unserer Vermittlerrolle ist es das Bestreben der Bundesregierung die Flüchtlingsursachen zu bekämpfen, in dem wir die Lebensumstände der Syrischen Flüchtlinge vor Ort verbessern. Denn wenn wir die Probleme nicht in Syrien lösen, kommen sie zu uns.“ so Wadephul.

Weiter zeigte Wadephul auf, dass es in großen Teilen des Nahen Osten momentan problematische Entwicklungen gibt. „Eine weitere Destabilisierung der Region muss verhindert werden. Neben Syrien müssen wir die Entwicklungen insbesondere auch in Libyen und im Irak, aber auch in Ägypten, Algerien, Libanon und Jordanien im Auge behalten.“

Der Bargteheider Bürgermeisterkandidat verwies in seinem Grußwort auf die Auswirkung der Syrienkrise auf Bargteheide. „Die Syrienkrise hat durch die große Anzahl an Flüchtlingen die Gemeinden vor eine große Herausforderung gestellt. Ich freue mich, dass dies in Bargteheide mit der guten Verwaltung und vielen freiwilligen Helfern so gut gemanagt wurde und wird.“ so Sven Noetzel.